Das KörberForum

Das KörberForum ist unser Veranstaltungsort in der Hamburger Hafencity. Das dort gebotene Programm flankiert unsere operative Projektarbeit und setzt eigene Impulse. Die Veranstaltungen sind für die Besucher kostenlos. In Podiumsdiskussionen und Debatten, Konzerten und Künstlergesprächen, Lesungen und Filmpremieren suchen wir den Austausch mit einem Publikum, das ebenso divers ist wie unsere angebotenen Themen.

Foto: David Ausserhofer
Foto: David Ausserhofer

Zu 65 öffentlichen Veranstaltungen von Januar bis Dezember kamen im Schnitt 200 Gäste pro Abend, insgesamt also etwa 13.000 Besucher. Um den barrierefreien Zugang zu unseren Veranstaltungen weiter auszubauen, haben wir damit begonnen, ausgewählte Veranstaltungen unseres Programms durch Gebärdensprachdolmetscher übersetzen zu lassen. Auch im Haus im Park gibt es dieses zusätzliche Angebot.

Gleich im Januar interessierte im Rahmen der Reihe »Neue Weltunordnung« das Gespräch mit dem chinesischen Unternehmer Ronnie Chan zur Frage nach dem Aufstieg Chinas knapp 300 Besucher. Im Februar und März widmeten wir uns verstärkt dem Thema »Alter« und informierten dabei mit dem Biologen Björn Schumacher über das »Geheimnis des Alterns«. Die Psychologin Jule Specht bot einen Ausblick unter dem Motto: »Wie ich werde, wenn ich alt bin«.

Ein Novum gab es am 26. und 27. März, als die Buchpremiere »Fern von Aleppo« mit Faisal Hamdo, Autor unserer Edition Körber, wegen der enormen Nachfrage an einem zweiten Abend wiederholt werden musste. Beide Abende erlebten insgesamt 600 interessierte Gäste.

Im April boten wir eine Nachlese zur Wahl in Russland und im Mai die »Vermächtnisstudie« der »Zeit«-Herausgeberin Jutta Allmendinger über die Vorstellungen der Deutschen von Arbeit, Familienleben und kollektiven Werten: »Das Land, in dem wir leben wollen.« Ein besonderer Publikumsmagneten war im Juni die Veranstaltung »Neue Weltunordnung« mit Mikhail Chodorkowsky, an der wiederum etwa 300 Gäste teilnahmen.

Faisal Hamdo (Foto: Claudia Höhne)
Faisal Hamdo (Foto: Claudia Höhne)
Britta Sandberg, Der Spiegel, im Gespräch mit Mikhail Chodorkowsky
Britta Sandberg, Der Spiegel, im Gespräch mit Mikhail Chodorkowsky

Die Sommerpause wurde nach zwölf Jahren Betrieb für eine umfangreiche Sanierung der Medientechnik genutzt. Im September setzten wir mit der renommierten Klarinettistin Shirley Brill unsere Reihe »2 x hören« fort. »Keine Angst vor Mack« hieß es zur dargebotenen Musik. Es folgten im Oktober die Veranstaltung mit Herta Müller und Christoph Stölzl zum geplanten Berliner Exilmuseum und im November der Abend »Der Shoah entkommen« mit dem französischen Historiker Jaques Semelin und dem Hamburger Publizisten Jan Philipp Reemtsma.
Nicht wenige unserer Veranstaltungen fanden im Rahmen von Kooperationen statt. So die Reihe »Gebundenes Leben« in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Hamburg, wobei wir den Thriller-Bestseller-Autor Marc Elsberg zum Thema »Science Fiction« in unserem Haus begrüßen konnten. Zu unseren weiteren Partnern zählten wie in den Vorjahren das »Hamburger Abendblatt«, »NDR 90,3«, der »Spiegel« und die »Süddeutsche Zeitung«.


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