Altersbilder auffrischen

Um das individuelle und das gesellschaftliche Bild vom Alter offener und breiter zu machen, setzten wir unsere Reihe »Altersbilder« mit prominenten Role-Models wie Marianne Koch, Ewald Lienen oder Charlotte Wiedemann im Haus im Park fort.

 Andreas Bormann, Ewald Lienen (Foto: Bente Stachowske)
Andreas Bormann, Ewald Lienen (Foto: Bente Stachowske)

Impulse aus der Wissenschaft wurden im Rahmen unserer öffentlichen Veranstaltungen zur Diskussion gestellt: Silvia Dabo-Cruz, Leiterin der »Universität für das 3. Lebensalter«, plädierte im Haus im Park dafür, die scharfe Grenze zwischen Berufszeit und nachberuflicher Zeit aufzulösen und stattdessen Lernphasen, Berufsphasen und Auszeiten im Lebenslauf anders zu verteilen. Die Psychologieprofessorin Jule Specht erläuterte im KörberForum, dass sich ältere Menschen nach neuesten Befunden in ihrer Persönlichkeit ebenso stark verändern können wie Teenager.

Rollenmodelle für neues Altern propagieren – das ist auch das Ziel der neuen Initiative »Zugabe«. Mit dem Zugabe-Preis zeichnet die Stiftung ab 2019 Persönlichkeiten über 60 aus, die Unternehmen oder Wirtschaftsbetriebe gegründet haben, deren Ziel es ist, unsere Gesellschaft »besser« zu machen.

Foto: Claudia Höhne
Foto: Claudia Höhne

An der Kick-off-Veranstaltung für den neuen Preis beteiligten sich über 100 Vertreterinnen und Vertreter aus dem Social-Impact-Bereich, der Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und den Medien. Zu den Teilnehmern zählten u.a. die ehemalige Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, der Hamburger Unternehmer Cord Wöhlke und Marc Freedman, Begründer der amerikanischen »Encore«-Bewegung.


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