Neue Museen

In Gruppen wurde ein neuer Blick auf Kunstobjekte diskutiert
In Gruppen wurde ein neuer Blick auf Kunstobjekte diskutiert

Wo Stadtgesellschaften immer vielfältiger werden, kommt auch den Museen eine neue Bedeutung zu: Wurden sie früher vor allem als Orte der Bildung verstanden, sollen sie künftig auch Raum der Begegnung und aktiven Teilhabe sein. Hierzu gaben wir verschiedene Anstöße. »Mein Blick«, unser Kooperationsprojekt mit der Hamburger Kunsthalle, das Hamburgerinnen und Hamburger dazu einlädt, als Laien-Kuratoren für die Dauerausstellung des Hauses tätig zu werden, wurde mit drei parallel arbeitenden Gruppen realisiert. Die Ergebnisse führten zur Ergänzung und Neugestaltung einzelner Räume der Kunsthalle. Zuvor war das Projekt in der Veranstaltung »Das Museum von morgen« im KörberForum vorgestellt worden.

Zur Frage eines neuen Verständnisses von Museen gehört für uns auch ihre Öffnung für neue Besuchergruppen. Um auf »demenzsensible Kulturangebote« in Hamburg aufmerksam zu machen, tourte von September bis November 2018 ein »Lila Sofa« mit entsprechenden Gesprächsangeboten und Informationen durch Hamburger Kultureinrichtungen wie die Elbphilharmonie und die Deichtorhallen.

Das »Lila Sofa«
Das »Lila Sofa«

Entwickelt von der Arbeitsgruppe Kultur und Demenz, in der sich die Körber-Stiftung gemeinsam mit Partnern engagiert, wurde so für kulturelle Inklusion geworben. Auch die Konzertreihe »Ferne Klänge« für Menschen mit Demenz in Kooperation mit dem Ensemble Resonanz wurde mit Auftritten in der Laeiszhalle und im Haus im Park fortgesetzt.
Beendet wurde 2018 dagegen das Projekt »European Photo Exhibition Award«. Zum Abschluss luden wir im Januar noch einmal die europäischen Partner sowie alle Fotografinnen und Fotografen der drei Ausschreibungen nach Hamburg ein. Gemeinsam präsentierten sie im »Haus der Photographie« der Deichtorhallen im Rahmen eines portfolio walk einem ausgewiesenen Fachpublikum aus Bildredaktionen, Museen und Galerien ihre aktuellen Fotoarbeiten.


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