Krisengebiet MENA-Region

Khemaies Jhinaoui (Foto: Marc Darchinger)
Khemaies Jhinaoui (Foto: Marc Darchinger)

Stabilisierung statt Transformation? Ob die EU das Ziel politischer Transformation in der MENA-Region (Middle East & North Africa) zugunsten einer reinen Stabilisierungsagenda aufgegeben hat, darüber diskutierten die Teilnehmer bei Politischen Frühstücken mit Sameh Shoukry (ägyptischen Außenminister), Kamal Kharrazi (außenpolitischer Berater des iranischen Obersten Revolutionsführers Ali Khamenei) sowie Khemaies Jhinaoui (tunesischer Außenminister). Schwerpunkt des letztgenannten Gesprächs war das Erbe des »Arabischen Frühlings« für das politische System Tunesiens.
Besonderes Augenmerk galt im Rahmen des Körber Policy Game der Rolle von USA, EU, Russland und Türkei beim Wiederaufbau Syriens. Über die Spannungen zwischen Saudi-Arabien und Iran diskutieren beim Berliner Forum Außenpolitik der ehemalige iranische Nuklear-Verhandler Hossein Mousavian und Saudi-Arabiens Ex-Minister für Kultur und Information Adel Al-Toraifi.


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