Konfliktmanagement im Nahen Osten

Jamal Khashoggi (Foto: Marc Darchinger)
Jamal Khashoggi (Foto: Marc Darchinger)

Im Oktober bewahrheiteten sich die Befürchtungen angesichts des Verschwindens des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi auf schockierende Weise: Er wurde im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul ermordet.  Bei Besuchen in der Körber-Stiftung hatte Khashoggi mehrfach Stellung zur Politik Saudi-Arabiens bezogen. Dabei war es um die saudische Beteiligung an der Bekämpfung des Islamischen Staats ebenso gegangen wie um den Verlauf der Nuklearverhandlungen mit dem Iran und die Debatten um den Ölpreis.

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu (Foto: Marc Darchinger)
Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu (Foto: Marc Darchinger)

2018 jährte sich zum 400. Mal der Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges. Mit dem türkischen Abgeordneten Taha Özhan und dem Cambridge-Historiker Brendan Simms diskutierten wir über Lehren aus dem Westfälischen Frieden für die Lösung aktueller Konflikte im Nahen Osten. Der Syrien-Krieg ebenso wie das Atom-Abkommen mit dem Iran standen auch im Mittelpunkt Politischer Frühstücke mit dem iranischen Vizeaußenminister Araghchi, dem türkischen Außenminister Çavuşoğlu und dem ehemaligen US-Außenminister John Kerry.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (Foto: Marc Darchinger)
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (Foto: Marc Darchinger)

Um die Rolle der Europäer bei der Bewältigung der nahöstlichen Regionalkonflikte ging es in Gesprächen der Munich Young Leaders auf der Münchner Sicherheitskonferenz, u.a. mit Verteidigungsministerin von der Leyen.
Über die Rolle von Geheimdiensten für die Stabilität und Sicherheit von demokratischen Staaten sprachen im KörberForum August Hanning, ehemaliger Präsident des Bundesnachrichtendienstes und der Autor Ronen Bergman, dessen Buch »Schattenkrieg: Israel und die geheimen Tötungskommandos des Mossad« 2018 erschienen ist.


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