Initiativen für den Frieden

Das erste Paris Peace Forum wurde im November nach den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Ende des Ersten Weltkriegs vom französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron, Bundeskanzlerin Angela Merkel und UNO-Generalsekretär Antonio Guterres im Beisein von 70 Staats- und Regierungschefs eröffnet. Das Forum soll in Zukunft einmal im Jahr stattfinden und einen Beitrag zur Stärkung der multilateralen Zusammenarbeit leisten. Wichtigster Teil des Forums sind 120 staatliche und nichtstaatliche Initiativen, die darauf abzielen, die »Global Governance« in den Bereichen Frieden und Sicherheit, Umwelt, Entwicklung, neue Technologien und Inklusive Wirtschaft zu verbessern.

Foto: Paris Peace Forum
Foto: Paris Peace Forum

Die Körber-Stiftung war als Gründungsmitglied direkt an der Umsetzung des Forums beteiligt und kuratierte Veranstaltungen zu den Themen »Future of Multilateralism«, »Restoring Faith in the UN Security Council« und »Between Words and War: International Sanctions in Question«.

Christophe Arend, Peter Tschentscher (v.l.)
Christophe Arend, Peter Tschentscher (v.l.)

Auf Einladung der Körber-Stiftung und der Hamburger Senatskanzlei diskutierten Experten, darunter der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher, zukünftige Perspektiven deutsch-französischer Zusammenarbeit. Aktualität erhielt dieses Thema durch die vom französischen Staatspräsidenten vorgelegten ambitionierten Pläne für eine Reform der EU. Für sie erwartete er von der im März neu gebildeten Bundesregierung entschlossene Unterstützung. Entsprechend fragten wir die Besucherinnen und Besucher im Rahmen einer Körber Debate: Muss Deutschland mehr auf Frankreich zugehen? Am Ende der Debatte blieb die Mehrheit der rund 200 Besucher bei einem deutlichen »Ja«.


< >